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Aufbau einer klassischen Starterbatterie (Nassbatterie)

Die herkömmliche Starterbatterie – auch Nassbatterie oder Blei-Säure-Batterie genannt – ist seit Jahrzehnten der Standard in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Sie dient hauptsächlich dazu, den Motor zu starten und die Bordelektronik mit Strom zu versorgen.

Aufbau einer Nass-Starterbatterie:
Blei-Platten (Gitterplatten):
Die Batterie besteht aus mehreren Zellen, in denen jeweils positive und negative Blei-Platten (meist in Gitterstruktur) angeordnet sind. Diese erzeugen durch chemische Reaktion elektrische Energie.
Separatoren:
Zwischen den Platten befinden sich Separatoren aus Kunststoff oder Glasfasermaterial, die einen Kurzschluss verhindern, aber den Ionenfluss ermöglichen.
Elektrolyt (Schwefelsäure):
Die Platten sind vollständig in eine Schwefelsäurelösung getaucht. Diese Flüssigkeit ist der aktive Elektrolyt und ermöglicht den chemischen Prozess zur Stromerzeugung.
Zellverbindungen:
Die einzelnen Zellen (meist 6 Stück zu je ca. 2 Volt) sind in Reihe geschaltet, um eine Gesamtspannung von ca. 12 Volt zu erzeugen.
Gehäuse mit Entgasungssystem:
Das Gehäuse besteht in der Regel aus robustem Kunststoff. Es besitzt Entlüftungsöffnungen oder -kanäle, über die entstehende Gase (z. B. Wasserstoff) sicher abgeleitet werden.
Wartungsdeckel (bei älteren Modellen):
Einige Batterien verfügen über Verschlussstopfen zum Nachfüllen von destilliertem Wasser. Moderne Varianten sind oft wartungsfrei versiegelt.
 

Eigenschaften und Vorteile:

  • Bewährte Technologie mit solidem Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hohe Startleistung bei kurzfristigem Energiebedarf
  • Ideal für Fahrzeuge ohne Start-Stopp-System
  • In vielen Grössen und Varianten erhältlich